5. Speyerer Energieforum

Das 5. Speyerer Energieforum "Energiewirtschaft und Energiewende in der Regulierungsspirale – Von der Deregulierung, über die (Re-)Regulierung, zur Überregulierung und wieder von vorne?" findet am 8. und 9. September an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften in Speyer statt.Den Programm-Flyer finden Sie zum download hier.

08.09.2015

Die rechtlichen Rahmenbedingungen der Energiewirtschaft haben sich seit der Liberalisierung der Energieversorgung in 1998 mehrfach grundlegend geändert. Eine Folge dieser kontinuierlichen Veränderung ist, dass Dichte und Umfang staatlicher Regulierungseingriffe deutlich zugenommen haben. Diese Entwicklung wurde als „Regulierungswahn“ und als „Paragraphenexplosion“ bezeichnet. Die Monopolkommission hat in ihrem Sondergutachten von 2013 eine Ex-post-Evaluation der Regulierungsdichte durch Ministerien, Regulierer, Verbände und Unternehmen gefordert, um Deregulierungspotential zu identifizieren.

Das Forum möchte hierzu einen Beitrag leisten und konnte namhafte Referentinnen und Referenten aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, dem bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, der Bundesnetzagentur und der Wissenschaft gewinnen. Vorträge und Diskussionen widmen sich unterschiedlichen Regulierungsbereichen, die von der Anreizregulierung, über den Netzausbau und Emissionshandel, bis zum Erneuerbare-Energien-Gesetz und Strommarktdesign reichen. Schließlich scheint die Regulierungsspirale zur Wiederverstaatlichung von Energieversorgungsunternehmen zu führen, wie der derzeitige Trend der Rekommunalisierung zeigt. Mit einer Diskussion hierzu schließt das Forum ab. Weitere Informationen und Anmeldung unter:

www.uni-speyer.de/energieforum2015